Warum Begasung?
Nach dem Vakuumieren kann der Beutel versiegelt werden. Zuvor kann noch Gas injiziert werden. Diese Technik wird auch MAP (Modified Atmosphere Packaging) genannt.
Überwiegend geschieht dies, um die Haltbarkeitsdauer des Produkts zu verlängern, es zusätzlich zu schützen und/oder einer Verfärbung vorzubeugen. Üblicherweise wird dazu ein Gemisch aus Stickstoff (N2) und Kohlendioxid (CO2) verwendet. Darüber hinaus kann auch noch Sauerstoff (O2) hinzugefügt werden. In letzter Zeit nimmt auch die Anwendung von Argon (Ar) zu, da dieses dieselben neutralen Eigenschaften hat wie Stickstoff (N2).
Anwendung
Beispiele für Produkte, bei denen eine Begasung üblich ist: geschnittener Salat, Blattgemüse, Hackfleisch, Steaks, gegarter Fisch, Aufbackprodukte, Chips und Fertiggerichte. Welches Gasgemisch sich am besten eignet, hängt vom Produkt ab. Ihr Gaslieferant informiert Sie über die optimale Zusammensetzung. Für Gasgemische mit einem Sauerstoffanteil (O2) von mehr als 20 % ist eine spezielle Sauerstoffpumpe erhältlich.
Bedienung
- Gasflasche an den Gasstutzen anschließen.
- Gasflasche aufdrehen.
- Begasungszeit oder -prozentwert einstellen.
- Nach dem Vakuumieren injiziert die Maschine das Schutzgas.
- Der Vakuumbeutel wird versiegelt.
- Die Verpackung ist luftleer, enthält jedoch das zugeführte Schutzgasgemisch.
Wirkungen der verschiedenen Gase
- Stickstoff (N2) und Argon (Ar) beseitigen Spuren von Feuchtigkeit.
- Kohlendioxid (CO2) bremst das Wachstum von Bakterien und Pilzen.
- Sauerstoff (O2) sorgt für den Erhalt der rötlichen Farbe von Fleisch.
Vorteile der Begasung
- - verlängerte Haltbarkeit
- - Schutz empfindlicher Produkte
- - verhindert Verfärbungen



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